Evaluierung des illegalen Glücksspiels in Österreich 2010
Kurzer Abriss aus dem BRANCHENRADAR® Evaluierung des illegalen Glücksspiels in Österreich
Nach wie vor ist das „Kleine Glücksspiel“ in Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg sowie dem Burgenland verboten. Dennoch entwickelt sich das Automatenglücksspiel in diesen Bundesländern ungebrochen positiv. Die Spieleinsätze unter Berücksichtigung der wieder eingesetzten Gewinne steigen von 2007 bis 2009 massiv um +28,1% auf rund € 1,58 Mrd.. Davon bleiben den Aufstellern und Betreibern Brutto-Spielerträge im Jahr 2009 von rund € 184,5 Mio.. Diese Summe ist zugleich jener Betrag, der von den Spielern mit illegalem Automatenglücksspiel insgesamt verloren wird.
Doch wie ist ein Spielbetrieb von eigentlich verbotenen Automaten überhaupt möglich, wo doch die Geräte keineswegs versteckt in den sprichwörtlichen „Hinterzimmern“ aufgestellt sind, sondern in aller Öffentlichkeit im Gasthaus oder Cafe ums Eck, im Wettlokal und an der Tankstelle? Die derzeitige Rechtslage eröffnet den Herstellern und Aufstellern mehrere Möglichkeiten zur Umgehung der Verbote. Das Gesetz wird zwar gebogen, es bricht jedoch nicht. Deshalb sind trotz Verbots Tausende von Glücksspielgeräten aufgestellt. Die Schwierigkeiten, die sich in weiterer Folge für Bezirksverwaltungsbehörden, Polizeidienststellen, Gerichte und andere mit dem Vollzug bzw. der Ahndung beauftragte Stellen ergeben, sind nachvollziehbar. Eingeleitete Verfahren gehen oftmals ins Leere, die Betreiber können rechtlich nicht wirklich belangt werden. Die Automaten werden offiziell in Betrieb genommen, von den machtlosen Behörden geduldet und zu einem Großteil sogar bei den jeweiligen Gemeinden zur Lustbarkeitsabgabe angemeldet.
Eine Neuregelung des „Kleinen Glücksspiels“ ist deshalb unumgänglich, wobei nur eine bundesweit einheitliche Regulierung den gewünschten Erfolg bringen kann...
Segmentierung
| Betriebstypen: | Tankstellen | Buffets | Gasthäuser & Pubs | Cafes & Espressi | Bars & Nachtclubs | Spiel- und Wettlokale |
| Gerätetypen: | Geschicklichkeitsapparate | Stand-Alone-Geräte | VLT | VNT |
| Geschäftsmodelle: | Aufstellung Eigenbetrieb | Aufstellung Fremdbetrieb | Vermieter |
| Bundesländer: | OÖ | Salzburg | Tirol | Vorarlberg | Burgenland |
Daten zu
| > | Gegenständliche Studie untersucht ausschließlich den Markt für illegales Automatenglücksspiel in den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Burgenland. Die Studie soll Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Presse einen tiefgehenden Einblick in diese bislang wenig untersuchte Materie geben. Dabei gehen wir insbesondere folgenden Fragen nach: 1.Wo findet illegales Glücksspiel statt? Wer sind die Betreiber, wo liegen die Spielstätten? 2.Wie ist illegales Glücksspiel überhaupt möglich? Mit welchen Tricks werden gesetzliche Regelungen umgangen? Warum reagieren die Behörden darauf derart behäbig? 3.Wie hoch sind die Spieleinsätze und die Gewinne der Betreiber? Wie viel Geld geht der öffentlichen Hand durch nicht eingehobene Steuern und Abgaben verloren? |
Methodik
Preise
| Einzelausgabe (Papierversion) | 9.950,- Euro |





